Kategorie:Anaclitismus
Anaclitismus ist bei Jugendlichen und Erwachsenen, eine spätere, unkontrollierte, zwanghafte, sexuelle Erregung, die sie früher durch Aktivitäten, Gefühle, Nötigungen, Impressionen mit oder durch Gegenstände, Gebilde, Abhandlung, Körper, Stoffe, Substanzen, Angelegenheiten oder Handlungen erhalten haben und mit denen sie als Säugling, Baby, Kind und Jugendlicher ausgesetzt waren.
Beispielsweise 1. befriedigendes Brustsaugen 2. lustvolles Säubern beim Windel-Wechseln 3. lustvolles Saugen an der Baby-Flasche 4. schmerzhafte oder stimulierende Einläufe zum Gefallen oder zur Strafe mit roten Gummi-Schläuchen, großem roten Gummi-Beuteln und auf rotem Gummilaken liegend 5. lustvolles oder demütiges Toiletten-Training 6. lustvolles oder demütiges Sauberkeits-Training 7. als Kind/Jugendlicher lustvolles oder demütiges Einnässen und Einkoten in die Windeln oder in die Hosen, um dann auf Anordnung oder zur Disziplinierung außergewöhnlich lange und wiederkehrend, lustvoll oder ablehnend, demütigend die Windel mit Gummihosen beschämend hierbei andauernd tragen zu müssen, wobei eine Bloßstellung strafverschärfend wirkt 8. wiederkehrende, lustvolle oder demütige Windel-Wechsel zum Gefallen oder zur Strafe 9. ungewolltes, lustvolles oder demütiges Bettnässen mit einhergehenden Strafen mit Zwangs-Windel-Gummihosen-Maßnahmen, enger Gummieinkleidung, Bett-Fixierungen und in reinen Gummibetten liegen müssen
Worauf bei allen Punkten mit einhergehende Behandlungen-, Methoden- und Erziehungs-Prägungen, die auch zu den klassischen Zwangs-Sadistischen oder- Masochistischen Handlungen zählen und gehören, meist mit einem lustvollen, strafenden oder demütigenden Kind/Erzieher-, Kind/Mutter-, Kind/Kinder/Jugendlichen/Erwachsenen-Verhältnis usw. durch diversen und abartigen Rollenspiel-Hintergrund die später zum Gummi-Fetischismus, Windel-Fetischismus, zum Infantilismus und zur Autonepiophilie führt. Dies alles bezeichnet man bei Betroffenen auch als Autonepiophilie. Es handelt sich hier um eine sexuelle Form des Infantilismus gepaart mit dem Gummi-Fetischismus und Windel-Fetischismus, was zur Zwangs-Sexualität mit gewollter Befriedigung nötigt, um letztlich den Orgasmus oder die Ejakulation zu erreichen. Signifikant muss Anaclitismus vorherrschend als Windel-Fetischismus mit dazu passendem Gummi-Fetischismus bezeichnet werden, wobei diese beiden Grund-Fetischismen noch mit andere Arten von Fetischismus vereinigt werden.
Windel-Fetischismus mit dazu passendem Gummi-Fetischismus und Gummihosen-Fetischismus dienen der zwangsweisen, lustvollen, demütigenden, beschämenden, masochistischen Handlung bei der Autonepiophilie.
Baby-Flasche, Latex-Schnuller, Baby-Kleidung, Bett-Gurte, Gummi-Tücher, Gummi-Laken, Gummi-Höschen, Gummi-Schürzen, Gummi-Handschuhe, Gummi-Regenmäntel, Windel-Tücher, Windel-Schlüpfer, Windel-Hosen und vieles mehr in diesem Umfeld des unbeholfenen, unschuldigen Säuglings-, Baby- und Kleinkinder-Daseins können gleichermaßen prägend fixiert werden und werden später zwangsweise den Betroffenen mit dem diversen, erworbenen Fetischismus ein Leben lang beherrschen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Erscheinungsformen
- 2 Hypothesen für die Ursachen
- 3 Therapie
- 4 Literatur
- 5 Weiterführende Weblinks
Erscheinungsformen Zu unterscheiden sind aktive, passive und kontemplative Formen des Windel-Fetischismus mit dazu passendem Gummi-Fetischismus und Gummihosen-Fetischismus, wobei Mischformen untereinander und auch mit anderen sexuellen Ausprägungen einhergehen. So erregen sich viele Windel-Fetischisten mit dazu passendem Gummi-Fetischismus und Gummihosen-Fetischismus mehr oder wenig ausgeprägt daran, sich heimlich zu Hause wie ein großer Säugling, ein Baby, ein Kleinkind und ein Windelkind sich mit Baby-Flasche, Latex-Schnuller, Baby-Kleidung aus PVC oder Gummi, Bett-Gurte, Gummi-Tücher, Gummi-Laken, Gummi-Höschen, Gummi-Schürzen, Gummi-Handschuhe, Gummi-Regenmäntel, Windel-Tücher, Windel-Schlüpfer, Windel-Hosen und vieles mehr in das Umfeld des unbeholfenen, unschuldigen Säuglings-, Baby- und Kleinkinder-Daseins zu begeben, sich so zu behandeln oder behandeln zu lassen, um sich so wieder als hilfloser Säugling, wehrloses Baby, armseliges Kleinkind zu gebären, sich so zu benehmen und sich zudem noch in dieser Prägung zu präsentieren, um sich zwangsweise und sehr beschämt auch so in der Öffentlichkeit zu zeigen (Windel- und Gummihosen-Exhibitionismus), sich bloß zu stellen und erreicht so in allen o.g. Handlungen und Durchführungen einhergehend die gewollte oder ungewollte, sexuelle Stimulation, was in der Folge erfahrungsgemäß durch Manipulation oder Masturbation mit einem herbeigeführten, heftigen Orgasmus oder mit einer Ejakulation endet, wobei es aber auch ohne sexuelle Manipulation oder Masturbation, bei längerer Enthaltsamkeit, es zu einem unabwendbaren Orgasmus oder zu einer plötzlichen Ejakulation kommen kann, wenn vor allem dicke Windeln, diverse Gummihoseneinlagen, Gummi-Windeln oder mehrere Gummihosen den Unterleib des Betroffen dauernd stimulieren und wenn beim Betroffenen durch Strampeln, beim befohlenen Laufen und Gehen die dicken Windeln, diversen Gummihoseneinlagen, Gummi-Windeln oder mehrere Gummihosen sich an seinen primären Geschlechtsteilen aufdringlich reiben und den Windel-Gummihosen-Träger letztlich gezwungenermaßen zum Orgasmus bringen und ihn zur hilflosen Ejakulation veranlassen.
Viele Windel-Fetischisten mit dazu passendem Gummi-Fetischismus und Gummihosen-Fetischismus "tarnen" sich mit der unheilbaren Inkontinenz:
- Bei der aktiven Form besteht die sexuelle Befriedigung im Tragen von medizinischen Erwachsenenwindeln (Inkontinenzhilfen), um sich dann laufend einzunässen, wobei sich zudem manche Betroffene tatsächlich noch einzukoten oder einstuhlen.
Dabei besteht gewöhnlich keine körperliche Inkontinenz, wohl aber meist eine psychische Harn-Inkontinenz, die wie eine wirkliche Inkontinenz wirkt, den Betroffen zum lustvollen oder ungewollten Einnässen zwingt und dieser deshalb unabwendbar wie ein Kleinkind Tag und Nacht wieder Windel-Gummihosen zur Versorgen tragen muss. Scham und Erniedrigung stellen sich ein, verstärken das Einnässen und beschämen den Betroffenen mehr als einen wirklichen Inkontinenten, wobei letztlich, trotz ärztlicher Behandlung die psychische Harn-Inkontinenz chronisch wird und der Betroffne gewollt oder ungewollt Windeln und Gummihosen für permanent tragen muss, um sein Ausnässen zu verhindern. Auch lebt er ständig in Angst und Sorge auszunässen.
Es gibt aber auch andere "trockene" Windel-Fetischisten mit dazu passendem Gummi-Fetischismus und Gummihosen-Fetischismus, die meist weder eingenässt noch eingekotet, sondern lediglich das Tragen der dicken Windeln, diversen Gummihoseneinlagen, Gummi-Windeln oder mehrere Gummihosen genießen oder sie müssen sich, ob sie wollen oder nicht, unabwendbar, psychisch zwanghaft die dicken Windeln, diversen Gummihoseneinlagen, Gummi-Windeln und mehrere Gummihosen Tag und Nacht bei sich durchsetzen und anziehen, als müssten sie schuldig, verpflichtet wieder als unbeholfene, abhängige hosen- und bettnässende Kleinkinder sein, die befohlen mit Windeln und Gummihosen gewickelt werden und die wie damalige Hosen- und Bettnässer sich abdichten und während der Nacht noch auf Gummilaken schlafen müssen. Unablässige Scham und ausnahmslose Erniedrigung sind bei allen betroffenen Windel-Fetischisten mit dazu passendem Gummi-Fetischismus und Gummihosen-Fetischismus die zu bemerkenswerte Besonderheit.
Dennoch bezeichnen sich diese Windel-Fetischisten mit dazu passendem Gummi-Fetischismus und Gummihosen-Fetischismus in den Internet-Foren als "Windelliebhaber" oder englisch als DL (Diaper Lover).
- In der passiven Form helfen dicken Windeln, diversen Gummihoseneinlagen, Gummi-Windeln oder mehrere Gummihosen und sonstige Kleinkinder- oder Kindergegenstände (wie Schnuller und dgl.) um in der Fantasie in frühere Alterstufen degradiert (psychosexueller Infantilismus) zu werden.
Diese Form des Ageplay hat aber keinesfalls mit der Pädophilie zu tun! Diese Betroffene haben kein sexuelles Interesse an Kindern, sondern wollen selbst wieder zum Kind werden und auch als Baby behandelt werden. Deshalb bezeichnen sich die Fetischisten auch als "Erwachsenenbaby" oder englisch als AB (Adult Baby). Jugendliche, die dieses Ageplay vollziehen, nennen sich TB Teenbabys. In der kontemplativen Form führen Bilder von dicken Windeln, diversen Gummihoseneinlagen, Gummi-Windeln oder mehrere Gummihosen übereinander bzw. erwachsenen Personen (meist Frauen) in Windeln zur sexuellen Erregung.
- Im BDSM-Umfeld (Bandage-Diaper-Sado-Masochismus) werden dicke Windeln, diverse Gummihoseneinlagen, Gummi-Windeln, mehrere Gummihosen, Zwanqsjacken, Fixier-Gurte, Keuschheitsvorrichtungen an den primären Geschlechtsteilen u.v.m. auch zur Demütigung des Windelträgers eingesetzt.
Er bleibt z.B. solange gefesselt, bis er eingenässt hat. Die Erregung beim Betroffenen kommt hier nicht durch das Tragen der Windel, sondern durch den Akt der Demütigung und Erniedrigung, da er auch wegen nasser Windeln anschließend meist von der Erzieherin gezüchtigt wird.
Hypothesen für die Ursachen
- Eine Hypothese besagt, dass Kinder, die von den Eltern frühzeitig und übertrieben zum selbstständigen Toilettengang angehalten wurden, eher anfällig für Windelfetischismus sind.
- Auch der zunächst krankheitsbedingte Kontakt mit Windeln aufgrund einer aufgetretenen Inkontinenz, wie Bettnässen kann bei manchen Menschen dazu führen, dass sie später die Notwendigkeit Windeln zu tragen als angenehm empfinden und auch nach der Heilung der Inkontinenz weiterhin gerne Windeln tragen. Es gibt auch dauerhaft Inkontinente, die eine Leidenschaft für das Windeltragen entwickeln.
- Eine weitere Hypothese geht davon aus, dass erste sexuelle Erfahrungen im Kindesalter, wie z.B. ein erster Orgasmus nach nächtlichem Einnässen, eine sexuelle Prägung begünstigen können.
- Darüber hinaus wird vermutet, dass starke Liebesentbehrungen oder auch übermäßige Verzärtelung, Bemutterung etc. während der frühen Kindheit zum Windelfetischismus führen können. Es kann aber auch sein, dass die Abnahme der Fürsorge (Wickeln) nach dem Trockenwerden zum Fetisch führt, wenn z.B. jüngere Geschwister diese zusätzliche Fürsorge noch bekommen und das beobachtet wird.
- Bettnässen über das normale Kindesalter hinaus kann auch zum Windelfetischismus führen, da die Windel bewusst nachts vom Kind getragen werden muss und so eine Schutzfunktion für das Kind bekommt.
- Auffallend ist ferner, dass ein Teil der Windelfetischisten, die sich zusätzlich auch in die Rolle eines Babys oder Kleinkindes begeben wollen, müssen, viele Gemeinsamkeiten haben. Diese bezeichnen sich selbst als "Adult Babys".
- Eine Besonderheit stellt dabei der Windel- und Gummihosen-Fetischismus dar, der meist durch das Gummibettlaken, Windeln und Gummihosen für sein Bettnässen zum Schutz des Bettes tragen musst, um kein nasses Bett zu machen, was den Bettnässer zum Dank ungewollt und unschuldig zum Windel- und Gummihosen-Fetischisten werden ließ. Denn bei nassem Bett bekam der Bettnässer Schläge und Züchtigungen, so wollte er sich lieber und gerne trotz gezwungener Maße wickeln lassen, um der harten Strafe zu entgehen. Die Windel und die Gummihosen für ihn allabendlich sehr beschämend und führten zum Masochismus als Windel-Fetischisten mit dazu passendem Gummi-Fetischismus und Gummihosen-Fetischismus.
- Eine weitere Ansicht ist, dass Windel-Fetischisten mit dazu passendem Gummi-Fetischismus und Gummihosen-Fetischismus meist Jungen und Männer sind. Das könnte daran liegen, dass männliche Kinder nicht wie Mädchen sich in die Hosen oder ins Bett machen dürfen, Strafen, Beschämungen und Züchtigungen bekommen, wenn sie Hosen- und Bettnässen und zur Beschämung und Erziehung wie Mädchen sich in Windeln und Gummihosen legen lassen müssen und vor den Mädchen und Frauen als Hosen- und Bettnässer bloßgestellt werden, wobei seine Windeln und Gummihosen im extrem Fall gezeigt werden.
- Eine weitere Möglichkeit des Windel-Fetischismus mit dazu passendem Gummi-Fetischismus und Gummihosen-Fetischismus könnten Gummi-Schnuller, Gummi-Tücher, Gummi-Laken, Gummi-Höschen, Gummi-Schürzen, Gummi-Handschuhe während der Kleinkinderphase sein sowie Gummischürzen, Gummihandschuhe, Gummi-Regenmäntel seiner Erzieherin, Mutter, Tante oder Oma. Das Gummimaterial empfindet der Gummi-Fetischist als hautähnlich, glatt, geschmeidig und dicht. Die Farbe ist meist rotbraun, stellt eine Gummi-Signalfarbe für ihn her, die er als Gummilaken, Gummihosen und Gummitücher her aus seiner Kleinkinderzeit her kennt und auch der typische Gummigeruch. Meist onaniert dann der Betroffene in der Pubertät mit Gummi-Artikel und erreicht spielend die ersten Ergüsse und gewinnt das Gummi als weibliches Sinnbild seiner Erzieherin, Mutter, Tante oder Oma, was in als Gummi-Fetischist stets zu Frauen zieht, die Gummi in der Form von Gummischürzen, Gummihandschuhe und Gummi-Regenmäntel tragen, wobei der Betroffene Gummi-Fetischist sich an diese Frauen schmiegen will, ihre Gummi-Kleidung riechen und befühlen will, wobei ihn diese Träume zur Erektion bringen und letztlich zum Erguss, durch Manipulation und Masturbation in Gummi.
Es könnte auch daran liegen, dass Jungen und Männer das Urinieren und den Erguss als Ausnässen sexuell betrachten und daher in der Mehrheit sind, wobei Mädchen und Frauen durch die Menstruation mit Einlagen, Monatshosen und Menstruations-Schlüpfer aus PVC oder Gummi von jedem Windel-Fetischisten mit dazu passendem Gummi-Fetischismus und Gummihosen-Fetischismus Abstand nehmen und selber oft den Ekel vor dem Gummi-Zeug nicht verbergen können. Es gibt daher eher mehr wirkliche Windel-Fetischistinnen als wirkliche Gummi-Latex-Fetischistinnen, obwohl eine Mädchen/Frauen das Latex-Kleid zur Mode gern anziehen, um die Jungen oder Männer zu erregen, aber selber empfinden sie keine sexuelle Gefühle dabei und vom Latex- oder Gummi-Material. In der Mehrheit wollen aber Mädchen und Frauen gar das wasserdichtes Gebilde weder für eine gewollte noch für eine ungewollte Harn-Inkontinenz sich anziehen. Dennoch sind eine kleine Anzahl von Mädchen und Frauen gerne unter einander oder mit Jungen oder Männer bereit sich den Pipi-Spielen gemeinsam hinzugeben und wollen das PVC- und Gummi-Material als ideale wasserdichte Ergänzung dabei haben und befriedigen sich sogar mit Pipi und dem nassen, glitschigen PVC-, Gummi- oder Latex-Material als Kleidung, Wäsche oder Betteinlagen. Es gibt allerdings auch Mädchen und Frauen die sich an der Erniedrigung und Demütigung eines Jungen oder Mannes ergötzen können, sich bei der Abrichtung des Jungen oder des Mannes zum Kleinkind mit Windeln und Gummihosen erregen, sich in der Vorstellung und mit der Tat ihn als ihr Baby zu formen, um ihn völlig abhängig zu machen oder den untersagten Kinderwunsch zu kompensieren, dass sie dann ihr Baby mit Windeln wickeln, ihm Gummihosen überziehen, ihn in beschämende Gummiwäsche kleiden und sich an seiner Schach ergötzen, um sich dabei von ihm befriedigen lassen, wobei er meist keinen Beischlaf von ihr bekommt und er sich vor ihr mit der Onanie in seine Gummihose oder ins Kondom befriedigen muss oder von ihr zügig durch ihre gekonnte Masturbation zwanghaft zum schnellen Erguss gebracht wird, wobei sie zu seiner Erniedrigung Gummihandschuhe und Gummischürzen trägt, damit der beschämte, erniedrigte Zögling, wegen seiner erworbenen Devotheit schneller ejakuliert, was ihm seine sexuelle Freizügigkeit vollkommen nimmt und sein Unterleib mit Windeln und Gummihosen unter ihrer absoluten Kontrolle steht, da er selbst seine Notbedürfnisse er ihr melden muss oder sich in die Windeln oder Gummihosen erleichtern muss, wobei er durchaus auch Strafen und Züchtigungen dann hinnehme muss und erleben muss, wie sie sich unter seinen Leiden befriedigt und zum Orgasmus kommt. Meist wird der Windel-Zögling, nachdem er seine Erzieherin geheiratet hat (Zwangs-Ehe!), in seinem eigenen Zimmer eingeschlossen und oft auch am Tag in seinem Gitter-Bett gehalten, muss Windel und Gummihosen tragen, wird oft im Gitter-Bett fixiert und bleibt sich selbst überlassen, wobei seine Erzieherin ihre sexuellen Gelüste mit anderen Männer oder mit lesbischen Frauen im Nebenraum auslebt. In diesem Fall wird er Ehe-Windel-Zögling auch von den Männern oder den anwesenden Frauen erzogen, gezüchtigt oder sexuell verwendet, wobei der Ehe-Windel-Zögling Liebesdienste an den Anwesenden vollbringen muss.
All das sind aber weitgehend unbestätigte Hypothesen. Die Problematik der Ursachenforschung steckt ebenfalls in der Tabuisierung. Dem Fetischisten ist es meist aus Scham nicht möglich, mit seiner Umwelt (Familie, Partner) offen darüber zu sprechen. Die meisten können sich selbst nicht mehr an die Zeit erinnern, bevor sie trocken wurden. Bei den Eltern nachzufragen, ob es irgendwelche Besonderheiten in der Trockenwerdungsphase gab, die zum Auslösen des Fetisch geführt haben können, trauen sie sich nicht und es ist auch nicht wissenschaftlich untersucht worden. Einige Fetischisten, die lange Bettnässer waren und somit bewusst Windeln tragen mussten, können sich daran erinnern, dass sie die Windeln irgendwann tragen wollten und diese auch absichtlich nass gemacht haben, weil es ihnen gefallen hat. Dies führt dann oft in der Pubertät dazu, dass sich eine erneute Windelleidenschaft entwickelt. Auch kann es in der Pubertät beim angehenden Fetischisten dazu kommen, dass er für seine verbotne Onanie dicke Windeln, diverse Gummihoseneinlagen, Gummi-Windeln oder mehrere Gummihosen übereinander trägt, um das ausfließende Sperma wie beim Bettnässen gesichert auffängt, um keine nassen Spuren zu hinterlassen, weil im die Onanie verboten wurde.
Therapie Windelfetischismus ist in der Öffentlichkeit noch ein Tabuthema und es gibt keine Anzeichen, dass sich das ändern könnte. Wie über die Themen Inkontinenz und Bettnässen möchte die Mehrheit der Gesellschaft nicht über das freiwillige oder unfreiwillige Windeltragen reden oder auch nur Bescheid wissen, obwohl (oder gerade weil) es im Alter jeden mit der Inkontinenz betreffen kann. Im Sinne der heutigen Psychologie zählt Windel-Fetischismus nicht unbedingt zu den Paraphilien. Der Psychologe Peter Fiedler, Professor für Psychologie an der Universität Heidelberg, definiert: Eine Paraphilie - übersetzt "sexuelle Abweichung" - liege nur dann vor, wenn bestimmte sexuelle Fantasien länger als sechs Monate immer wieder auftauchten und der Betroffene davon so gefangen genommen werde, dass sein soziales Leben nicht mehr funktioniere. Windel-Fetischismus wird auch als Autonepiophilie bezeichnet, stellt aber keine Abnormalität dar, da meist sein soziales Leben funktioniert und somit nur dann behandlungswürdig wird, wenn sich weitere subjektiv negative Folgen für das Leben eines Betroffenen daraus ergeben. Eine "Heilung" im echten Sinne scheint nur selten zu gelingen, Ziel von Therapien ist daher wohl eher, dem Betroffenen die Möglichkeit zu geben, entweder seine Vorlieben guten Gewissens und ohne allzu große Heimlichkeit in Maßen auszuleben, oder aber die Möglichkeit, dem weiterhin vorhandenen Wunsch danach nicht mehr nachzugeben. Dennoch kann es zum Leidensweg für eine Windel-Gummi-Fetischisten kommen, da er meist bei Jungen/Männer keine weibliche Partnerin findet und bei Mädchen/Frau keinen Mann, die es akzeptieren, dass Windeln und Gummihosen wegen einer Inkontinenz im ständigen Einsatz sind oder der Windel-Gummi-FetischistIn nur zum sexuellen Spiel oder Beischlaf mit Windeln, Gummihosen und Gummilaken stimuliert oder fähig ist. Viele Betroffene sind einsam suchen meist vergebens einen Partner und können endlich mit Hilfe von Foren und im Internet einen Partner suchen der ebenso Windel-Gummi-FetischistIin ist. Dennoch gelingt das in den seltensten Fällen, weil es in der Mehrzahl Jungen und Männer sind und die weiblichen Windel-Gummi-Fetischistinnen meist Lesben sind oder sehr zurückhaltend, da sie so erzogen wurden oder den Mann nicht als Baby wollen.
Ehe-Erzieherin Frau Hartbeld