Pilzinfektion
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Pilzinfektion wird fachsprachlich auch Mykose genannt.
Generell handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch einzellige Pilze (Fungi) verursacht wurde. Die Erreger können Dermatophyten (Hautpilze), Hefepilze oder Schimmelpilze sein.
[Bearbeiten] Vorbeugung
Pilze finden optimale Lebensbedingungen im feuchtwarmen Milieu benutzter Windeln. Um einer Infektion vorzubeugen, ist es zu empfehlen, benutzte Windeln möglichst früh zu wechseln, die Haut sauber zu halten und zwischendurch Luft heranzulassen. Auch Eincremen mit wasserabweisenden Pflegecremes kann helfen, Pilzinfektionen zu vermeiden.
[Bearbeiten] Diagnose
von Pilzinfektionen erfolgen durch Entnahme von Proben und anschließende Aufzucht des Erregers. Diese Aufzucht ist notwendig, um den Erreger zu erkennen, dauert aber lange und ist schwierig. Aus diesen Grund sollte man mit der Behandlung nicht gewartet werden, bis ein Erregertyp feststeht.
Ein Arzt sollte sich vielmehr auf sein "Gefühl" verlassen und gleich mit Antimykotika wie Azolen oder Nystatin behandeln.
[Bearbeiten] Therapie
Zur Therapie stehen verschiedene Antimykotika (insbesondere Azole wie z.B. Clotrimazol oder auch Nystatin) zur Verfügung, die zum Teil auch rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. Bei Pilzinfektionen der Haut werden sie als Creme oder Salbe lokal auf die Haut aufgetragen.